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Günther Kinstler - BJF-Vorsitzender
Liebe Werkstatt-Teilnehmer*innen, liebe Gäste,
wir möchten Euch herzlich zur 61. Werkstatt der Jungen Filmszene einladen!
In diesem Jahr wurden fast 400 Nachwuchsproduktionen von Filmemacher*innen aus Deutschland, Schweiz und Österreich für die 61. Ausgabe eingereicht.
Die Qualität der eingereichten Filme war wieder sehr hoch und so fiel der Jury die Entscheidung, welche Filme es ins Programm schaffen, nicht leicht. Schließlich wurden 71 Filme ausgewählt.
Die diesjährige Werkstatt steht ganz im Zeichen demokratischen Erzählens junger Filmschaffender. Welche Perspektive zeigen Nachwuchsfilme auf unsere Gesellschaft? Was bewegt sie im Sinne eines demokratischen Miteinanders? Wir präsentieren Dokumentarfilme zu Kinderrechten, Essayfilme zu aktuellen politischen Themen und beschäftigen uns mit Diskriminierung und Intoleranz.
Dabei werden beim Festival des Bundesverbands Jugend und Film bewusst keine Preise verliehen, um Konkurrenz zu vermeiden und das offene Gespräch zu fördern.
Bei der Werkstatt treffen sich zahlreiche ambitionierte Nachwuchsfilmschaffende, die miteinander ins Gespräch kommen, Kontakte knüpfen und die kreative Atmosphäre vor Ort nutzen. In den Workshops am Sonntagnachmittag erhalten die Teilnehmer*innen professionellen In-put und neue Impulse für ihre eigene Arbeit.
Ihr seid herzlich eingeladen: Zu den Filmvorführungen im Festivalzentrum im Wilhelm-Kempf-Haus und
zum Kurzfilmabend in der Caligari FilmBühne am Samstag, den 23. Mai
ab 20 Uhr. Erlebt das Potential, den Ideenreichtum und die Kreativität
des deutschen Filmnachwuchses bei der Werkstatt der Jungen Filmszene!
Wir freuen uns auf Euch!
Günther Kinstler
Im Namen des Vorstands des BJF und des Teams der Werkstatt der Jungen Filmszene
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Dr. Hendrik Schmehl - Kulturdezernent der Landeshauptstadt Wiesbaden
Liebe Filmemacherinnen und Filmemacher,
liebe Gäste,
herzlich Willkommen zur 61. Werkstatt der Jungen Filmszene!
Jedes Jahr an Pfingsten begrüßt die Landeshauptstadt Wiesbaden junge Filmschaffende
aus dem gesamten Bundesgebiet und der Region zu diesem besonderen
Filmwochenende. Die Werkstatt der Jungen Filmszene im BJF präsentiert in diesem Jahr
an vier Festivaltagen in Wiesbaden 71 Nachwuchsproduktionen aus dem gesamten
Bundesgebiet. Die diesjährige Ausgabe widmet sich dem Thema mit einem Fokus auf
demokratisches Erzählen und zeigt junge Perspektiven auf das gesellschaftliche
Zusammenleben.
Damit bietet das Nachwuchsfilmfestival allen Besucherinnen und Besuchern die
einzigartige Gelegenheit, einen Eindruck von der Vielfalt und Kreativität bundesdeutscher
Jugendfilmarbeit zu gewinnen.
Die Werkstatt der Jungen Filmszene, das älteste Filmfestival Wiesbadens, ist seit 40
Jahren in unserer Stadt beheimatet - darauf sind wir stolz. Die rund 120 Teilnehmerinnen
und Teilnehmer machen Wiesbaden jedes Jahr zum lebendigen Zentrum des jungen Films
in Deutschland. Im Festivalzentrum, dem Wilhelm-Kempf-Haus in Wiesbaden-Naurod,
werden stundenlang gemeinsam Filme geschaut und besprochen, aber auch Kontakte
geknüpft und neue Projektideen entwickelt. Eine Auswahl des Festivalprogramms
präsentiert die Werkstatt am 23. Mai um 20 Uhr in Anwesenheit der Filmgäste beim
traditionellen Kurzfilmabend in der Caligari FilmBühne.
Ich lade Sie alle herzlich ein, die Werkstatt der Jungen Filmszene zu besuchen. Erleben
Sie den Esprit des jungen deutschen Films in unserer Stadt!
Dr. Hendrik Schmehl
Kulturdezernent der Landeshauptstadt Wiesbaden
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Dr. Susanne Völker - Geschäftsführerin Kulturfonds Frankfurt RheinMain
Liebe Teilnehmer*innen der Werkstatt der Jungen Filmszene,
sehr geehrte Gäste,
die Werkstatt der Jungen Filmszene ist seit vielen Jahren ein bedeutender Treffpunkt für den filmischen Nachwuchs im deutschsprachigen Raum. Als eines der ältesten Nachwuchsfilmfestivals weltweit bietet sie jungen Filmschaffenden unter 27 Jahren eine besondere Plattform: Hier können sie ihre Werke präsentieren, sich austauschen, voneinander lernen und neue kreative Impulse gewinnen. Wiesbaden wird so einmal im Jahr zum Zentrum für den deutschen Nachwuchsfilm.
Vier Tage des gemeinsamen Sehens, Diskutierens und Vernetzens machen deutlich, wie vielfältig, mutig und reflektiert das Filmschaffen junger Generationen ist. Die Werkstatt schafft einen offenen Raum für künstlerische Entwicklung und lebendige Filmkultur. Ergänzend vertiefen Workshops das filmische Knowhow und stärken die kreative Praxis.
Der Kulturfonds Frankfurt RheinMain unterstützt die diesjährige Werkstatt mit einem besonderen Fokus auf das demokratische Erzählen. Gerade in einer Zeit gesellschaftlicher Herausforderungen zeigt sich, welche Kraft im Film liegt: Geschichten können Perspektiven öffnen, zum Dialog anregen und demokratische Werte erfahrbar machen.
Unser herzlicher Dank gilt dem Bundesverband Jugend und Film e.V. als Veranstalter sowie dem engagierten Organisationsteam, das dieses besondere Festival möglich macht. Ebenso danken wir allen Förderpartnern für ihre Unterstützung.
Wir wünschen Ihnen allen inspirierende Begegnungen, anregende Gespräche und unvergessliche Filmerlebnisse. Den teilnehmenden Filmschaffenden wünschen wir viel Erfolg und Kreativität für ihre weiteren künstlerischen Wege.
Ihre
Dr. Susanne Völker
Kulturfonds Frankfurt RheinMain
Foto: Vlada Shcholkina
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Christiane Dörken - Head of Sponsoring und CSR Abteilung Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit im Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR)
Liebe Filmschaffende,
Film ist niemals nur das Werk eines Einzelnen – er entsteht im Miteinander. Ideen werden geteilt, Geschichten gemeinsam entwickelt, Dreharbeiten geplant und zusammen umgesetzt. Es entsteht ein Gesamtkunstwerk, das Menschen beeindrucken kann, Einsicht in eine unbekannte Welt ermöglicht oder filmischer Ausdruck der Filmschaffenden auf ihre Lebenswirklichkeit ist.
Gerade in einer Zeit, in der Austausch und Zusammenarbeit immer wichtiger werden, zeigt das Filmemachen, wie kraftvoll gemeinschaftliches kreatives Arbeiten sein kann und wie viele unterschiedliche Perspektiven das Medium Film darstellen kann. Denn er bietet immer Anlass zur Interpretation und zur Diskussion.
Die Werkstatt der Jungen Filmszene bietet dafür seit vielen Jahren einen besonderen Raum: einen Ort, an dem junge Menschen nicht nur ihre Filme präsentieren, sondern voneinander lernen, sich gegenseitig inspirieren und neue Blickwinkel entdecken, in dem sie sich über das Gesehene austauschen und diskutieren. Hier wird Film und das Filmgespräch als kollektiver Prozess verstanden – als Dialog zwischen unterschiedlichen Erfahrungen, Hintergründen und Stimmen.
Der internationale Jugendwettbewerb jugend creativ trägt dazu bei, diese Form des kreativen Miteinanders zu stärken. Er ermutigt junge Filmschaffende und Kreative, ihre Ideen einzubringen und gemeinsam ihre Geschichten zu erzählen, die bewegen und zum Nachdenken anregen. Zur aktuellen Wettbewerbsrunde zum Thema "Meer entdecken" wurden 410 Filme eingereicht, die verschiedenen Perspektiven der Filmschaffenden aufzeigt: In Form von Dokumentationen, Spielfilmen oder inspirierenden Animationen.
Ich wünsche allen Teilnehmenden bereichernde Begegnungen, offene Gespräche und vor allem die Freude daran, gemeinsam Filme zu machen – denn genau darin liegt eine der größten Stärken dieses Mediums.
Christiane Dörken
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