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Programm
Werkstatt der Jungen Filmszene

Programm 2018

So 20.5.18 - 14:30 Workshops

Lisa Zielke
Szenenarbeit und Schauspielführung im Film
Wie erreiche ich als Regie, dass die Schauspielenden das machen, was ich von ihnen will?
Und wie schaffe ich es vor der Kamera das zu bekommen, was ich von der Regie brauche? In diesen vier Stunden Workshop üben wir anhand von kurzen Szenen in kleinen Teams, welche Vorgehensweisen hilfreich sind, welche nicht, und lernen mit Spaß und praktischen Beispielen ein paar Tricks und Tipps kennen, die besonders Anfängern den Umgang mit Schauspiel erleichtern. Ihr seid nach 4 Stunden keine Profis, aber werdet einen weiteren kleinen Schritt voran gemacht haben! Bitte wenn möglich eine Kamera mitbringen - Handy geht auch.
Let the shooting begin!

Lisa Zielke ist Filmemacherin, Sängerin und studiert in Köln an der KHM. Neben ihren eigenen Spielfilmprojekten und anderen Tätigkeiten gibt sie auch Workshops zum Filmemachen, Regie und Schauspielführung, beispielsweise beim CVJM als Freizeitwochenende für Jugendliche, bei der Friedrich-Ebert-Stiftung, in Zusammenarbeit mit der Film Acting School Cologne, im Rahmen von Schulprojekttagen und zu anderen Gelegenheiten. Sie freut sich immer über neue motivierte Leute mit Lust auf Kreativität!
4 Std/max. 16 Personen

Maren Steffens
Lerne von den Profis - Grundlagen der Drehbuchentwicklung
Ein gutes Drehbuch ist Grundlage für einen guten Film. Es erleichtert die Abstimmung im Team, da alle mit der gleichen Grundlage arbeiten. Im Schnitt hilft es, die Materialfülle zu bewältigen.

Im Workshop wird an den Drehbüchern der Teilnehmer*innen gearbeitet, die dramaturgische Grundstruktur analysiert und über die Erzeugung von Spannung durch Konflikte, Rätsel, scheinbare Lösungen oder Zuspitzungen und Figurenkonstellationen gesprochen. Dafür werden auch einzelne Szenen konkret betrachtet.

Zur Vorbereitung auf den Workshop muss bis zum 01. Mai ein Exposé für einen fiktionalen Film per Email an jungefilmszene@bjf.info eingereicht werden. In Kooperation mit dem Medienzentrum Offener Kanal Offenbach/Frankfurt

Maren Steffens ist studierte Filmwissenschaftlerin und engagierte sich während des Studiums für den Wiederaufbau und die Fortführung des Studierendenfernsehens der Goethe-Universität Frankfurt. Sie arbeitet seit drei Jahren freiberuflich unter anderem mit dem Medienprojektzentrum Offener Kanal Rhein Main in filmpädagogischen Projekten mit Schüler*innen jeder Altersstufe, sowie Lehrende und Erziehenden.
Internet: www.mok-ofm.de/

Achim Dunker
Filmlicht - Lichtführung mit einfachen Mitteln
Wie lässt sich ein szenisches Filmlicht gestalten, wenn kein großes Budget zur Verfügung steht?
Worauf kommt es bei der Lichtgestaltung im Wesentlichen an?
Hinweis an die Teilnehmenden: Die eigene Technik kann mitgebracht werden.

In seinen kurzen Workshop wird der Filmlichtexperte, Buchautor, Filmemacher und Photoingenieur Achim Dunker unterschiedliche Möglichkeiten der Lichtgestaltung vorstellen, die sich aber alle durch geringen Aufwand auszeichnen.
Internet: www.achimdunker.de/

Martin Blankemeyer
Filme machen ohne Geld
Die Digitalisierung senkt die Zugangsschwelle zur Filmproduktion – sie kommt einer großen Demokratisierung gleich. Zu dem Preis, zu dem man früher eine Filmkamera für einen Tag gemietet hat, kann man heute eine HDSLR-Kamera kaufen, deren Leistungen der einer Filmkamera kaum nachstehen.
Es wird für jedermann erreichbar, ein in technischer Hinsicht professionellen Ansprüchen gerecht werdendes Ergebnis abzuliefern – und gleichzeitig entsteht durch diese Situation auch viel mehr Konkurrenz. Um so wichtiger ist daher nun die Beherrschung des Metiers: nicht mehr der Geldbeutel trennt die Spreu vom Weizen, sondern die Sachkunde.

Dieser Workshop richtet sich an alle Filmschaffenden und jene, die es werden wollen, die ohne oder fast ohne Zugang zu den klassischen Finanzierungsinstrumenten ein Filmprojekt realisieren wollen – sei es zu Ausbildungszwecken, als Hobby, als Visitenkarte, um Erfahrungen zu sammeln oder auch, um aus der herrschenden Ökonomie auszubrechen.

Im Laufe des Workshops werden dabei je nach Vorwissen und Interesse der Teilnehmenden verschiedene Stadien der Herstellung und Vermarktung eines fiktionalen Filmprojekts besprochen – jeweils kurz und grundlegend zur Problemstellung der "micro budget"-Situation. Dabei geht es u.a. um folgende Fragen:

Wie verschaffe ich mir einen Überblick, was mein Filmprojekt kosten wird?
Welche Ausgaben kann ich vermeiden?
Welche Finanzierungsquellen kommen für welchen Film in Frage?
Wie schafft man günstige Voraussetzungen für eine Bewilligung von Fördergeldern?
Welche Verträge müssen die Filmschaffenden mit den Beteiligten geschlossen haben, um den Film verwerten zu können?

Auf diese Weise wird das Seminar die Teilnehmende in die Lage versetzen, eigene Projekte durchzudenken und anzugehen, auch wenn die Ausgangsvoraussetzungen schwierig scheinen mögen, und verfolgt dabei genau einen Zweck: aufzuzeigen, dass (und wie) es doch geht.

Martin Blankemeyer studierte Regie (ESAV Toulouse: Ingénieur-Maître), Medienwirtschaft (FH Wiesbaden: Diplom-Medienwirt) und Medienrecht (Uni Mainz: LL.M.), absolvierte Weiterbildungen wie das Atelier Ludwigsburg-Paris und den EAVE Producers Workshop und arbeitete u.a. als Aufnahmeleiter ("Das Verlangen" - Goldener Leopard in Locarno 2002), Herstellungsleiter ("Die Frau des Polizisten" - Spezialpreis der Jury in Venedig 2013) und Produzent ("Der Rote Punkt" - Bayerischer Filmpreis als Bester Nachwuchsproduzent 2008). Heute ist er primär als Trainer und Berater tätig, als Sachverständiger für Film- und Medienwirtschaft sowie als Vorstand der Münchner Filmwerkstatt.
Internet: www.filmsachverstaendig...

Anmeldung
Die Teilnehmerzahl der einzelnen Workshops ist begrenzt, daher bitten wir alle zur Werkstatt angemeldeten Teilnehmer sich in eine der Workshop-Listen ein zu tragen:
Internet: interface.bjf.info/werk...

Gefördert vom

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend