| So 27. 5. 07 - 10 h - Workshops Workshops |
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Gruscha Rode - Kamerafrau, Filmemacherin - Berlin Farbe im Film Schon vor vielen Jahren wußten weise Frauen und Männer, welchen Wirkung Farbe auf die Seele haben kann. Farben haben positive und negativen Kräfte und wir wissen aus der Psychotherapie, dass wir uns nicht des Einflußes der Farbe auf uns entziehen können. Diese Wissen machen wir uns auch in Filmen zu nutze. Wir können mit Farben einen Handlungsverlauf verstärken, die Figuren in ihrem Charakter unterstützen oder einen Kontrapunkt in der Dramaturgie setzen. So symbolisiert Rot einerseits die Farbe der Liebe, wird aber auch mit Gefahr und Wut assoziiert. Gelb verwenden wir gerne für Wohnräume, weil es die Sonne und Wärme widerspiegelt, es ist aber auch die Farbe für Mißgunst und Krankheit. Grün steht für das Leben und symbolisiert die Natur, ist aber auch die Farbe von Schimmel, unreifen oder verdorbenen Früchten. Blau setzen wir gerne für Weite und Frische ein es steht aber auch für Kälte und Erstarrtheit. Wir wollen gemeinsam auf eine Farbreise gehen, assoziieren, was jeder individuell bei einer Farbe empfindet und anhand von Filmbeispielen schauen wie Filmemacher mit Farbe arbeiten. |
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Jan Buttler, filmArche Berlin Worum es eigentlich geht - Der (Kurz-)film und die Frage dahinter Woran wir uns erinnern, wenn wir an einen kürzlich gesehenen Film denken, wird sicherlich die Geschichte sein, weshalb wir es tun, ist zumeist seinem Thema geschuldet. Das Thema oder die Frage, die hinter einer Geschichte steht entscheidet darüber, ob ein Film uns im Gedächtnis bleibt oder nicht. Die bloße Verbindung kurioser Einfälle mag zwar unterhaltsam sein wirkt, aber deutlich schwächer, als eine Geschichte, die beispielhaft und immer wieder neu, das erzählt, was für uns wirklich wichtig ist und immer wichtig war. An ein paar Filmbeispielen soll in diesem Workshop deutlich gemacht werden, wie hilfreich es sein kann, seine eigenen Erzählungen thematisch aufzubauen. |
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Martin Blankemeyer - Münchner Filmwerkstatt e.V. Von Delphinen und Känguruhs - Rahmenbedingungen der NoBudget-Produktion KurzfilmmacherInnen treibt oft großer Enthusiasmus, der/die sie viele Aspekte ihrer Produktion gut vorbereiten lässt. Das nötige Wissen, damit das auch für die finanziellen Angelegenheiten gelingt, vermittelt dieser Crashkurs von Filmemachern für FilmemacherInnen. Ausgehend von der Fragen "Wie verschaffe ich mir einen Überblick, was mein Filmprojekt kosten wird?", "Welche Ausgaben kann ich vermeiden?" und "Wie funktionieren sogenannte Beistellungen und Rückstellungen?" wird eine Form vollendete Kalkulation und ein Finanzierungsplan erarbeitet. Das ist nicht nur wichtig, um selbst den Überblick zu behalten, sondern wird auch von vielen potentiellen Geldgebern verlangt. Um diese geht es im zweiten Teil: hier wird nicht nur erörtert, welche Förderung für welchen Film in Frage kommt und wie man günstige Voraussetzungen für eine Bewilligung schafft, sondern auch, welche weiteren Geldquellen von Fernsehredaktionen über Sponsoren bis hin zu privaten Geldgebern es sonst noch gibt. Ein dritter und letzter Teil, in dem Fragen der Verwertung besprochen werden, schließt den Crashkurs ab: Wer kauft warum welche Kurzfilme? Was sind Exklusivität, Territorien, Laufzeiten und Medien? Welche Verträge muss der Kurzfilmmacher mit den Beteiligten geschlossen haben, um den Film verwerten zu können? So gerüstet, steht der finanziell soliden Produktion eines Kurzfilms nichts mehr im Wege, damit KurzfilmmacherInnen - wie die Känguruhs - auch mit leerem Beutel große Sprünge machen können. |
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