| So 30.5.04 - 10 h Workshops |
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Gruscha Rode, Dokumentar- und Spielfimregisseurin, Berlin Das eliptische Erzählen - durch Weglassen mehr erzählen! Workshop Die Kunst des eliptischen Erzählen im Film ist, durch Auslassungen das Publikum anzuregen eine Geschichte oder Sequenz in der Phantasie selbst fertig zu spinnen. Nichts ist langweiliger als jede Handlung im Film bis ins Detail vorgekaut zu bekommen. Anhand von Filmbeispielen werden wir entdecken, dass durch geschicktes Weglassen MEHR erzählt werden kann und die Zuschauer bleiben immer nah dran am Plot, weil der Film auch in ihrem Kopf entsteht. |
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Willi Dillschneider, Filmemacher, Stuttgart Die szenische Auflösung über das Storyboard "Kamera läuft!" – aber was und wie nehmen wir überhaupt auf? Vorab geplant wird der Dreh per Storyboard. Die Geschichte oder das Geschehen wird dramaturgisch gegliedert und szenisch aufgelöst. Auch die Bildgestaltung legen wir fest, etwa die Wahl von Kameraperspektive und Einstellungsgröße. Im Workshop werden wir eine Parallelhandlung als Storyboard zeichnen. |
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Helmut Herbst, Filmemacher, Prof. der HfG Of bis 2000, Brombachtal-Birkert Das Licht in der Malerei und im Film Es ist eine bekannte Tatsache, dass viele bedeutende Spielfilmkameramänner ihre Lichtideen aus einer genauen Analyse klassischer Malerei beziehen. Henri Alekan hat zu dieser Thematik ein wunderbares Buch (Des Lumières et des Ombres) beigesteuert. Aber auch umgekehrt kann dem kunsthistorisch Interessierten die Analyse klassischer Malerei z.B. unter der Fragestellung "Wo hat Rembrandt`s Oberbeleuchter welche Lampentypen eingesetzt" ein Licht aufgehen lassen. | |
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