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Programm
Werkstatt der Jungen Filmszene

Programm 2021

Grußworte

Philipp Aubel - Leiter der Werkstatt der Jungen Filmszene


wir möchten Euch in diesem Jahr ganz herzlich zur 56. Werkstatt der Jungen Filmszene begrüßen!

Es wurden über 350 Nachwuchsproduktionen von Filmemacher*innen aus ganz Deutschland eingereicht. Die Qualität der eingereichten Filme war wieder sehr hoch und so fiel der Jury die Entscheidung, welche Filme es ins Programm schaffen, nicht leicht. 75 Filme wurden ausgewählt.

Unkonventionelles und Klassisches, Amüsantes und Nachdenkliches – das Programm der diesjährigen Werkstatt lässt keine Wünsche offen! Vom unterhaltsamen Spielfilm bis zur anspruchsvollen Dokumentation, von der experimentellen Arbeit bis zur kreativen Schülerproduktion, vom schwungvollen Musikclip bis zum kunstvollen Animationsfilm präsentiert die Werkstatt eine bunte Mischung. Bei der Werkstatt werden bewusst keine Preise verliehen werden, um Konkurrenz zu vermeiden und das offene Gespräch zu fördern.

Die Pandemie zwingt uns erneut die Werkstatt ins Digitale zu verlegen. Das letztes Jahr erprobte Konzept mit vielen talentierten Filmschaffenden, die miteinander ins Gespräch kommen und Kontakte knüpfen, wurde angepasst und aufgefrischt. In den Workshops am Sonntagnachmittag erhalten die Teilnehmer*innen professionelle Hilfestellungen und neue Impulse für ihre eigene Arbeit.

Wir freuen uns auf Euch!

Euer Werkstatt-Team

Philipp Aubel

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Melanie Schmergal - Abteilungsleiterin
Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit im Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR)



Liebe Filmschaffende,

die Coronapandemie ist eine große Herausforderung für unsere Gesellschaft. Gerade für die junge Generation sind die Einschränkungen im sozialen Miteinander und die reduzierten Möglichkeiten kultureller Angebote sicherlich nicht leicht zu ertragen. Und Not macht bekanntermaßen erfinderisch: Wir können beobachten, welche kreativen Wege gegangen werden, um sich auf anderen, neuen Wegen zu treffen. Dabei unterstützt die digitale Weiterentwicklung maßgeblich: Sie verbindet Menschen und macht sie - trotz großer Corona-Einschränkungen sichtbar. Diese Erfahrungen haben uns geprägt und unfassbar viele, virtuell-kreative Momente ermöglicht. Uns in der audiovisuellen, medialen Welt zu begegnen, gehört mittlerweile einfach dazu. Da haben wir uns alle in kurzer Zeit rasant weiterentwickelt.

Was die rasante Weiterentwicklung in der Medien- und Filmbildung alles noch so kann und macht, zeigt Jahr für Jahr die Werkstatt der Jungen Filmszene in Wiesbaden. Auch in diesem Jahr werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer während des Nachwuchsfilmfestivals sicherlich ausreichend Gelegenheit zum wichtigen künstlerischen Austausch bekommen. Und weil ja alle wissen, wie es geht – als erfolgserprobtes Online- Festival.

Mit unserem weltweit größten Kreativwettbewerb für Schülerinnen und Schüler „jugend creativ“ sind wir seit über zehn Jahren mit dem Bundesverband Jugend und Film verbunden. Diese langjährige Zusammenarbeit, von der auch unsere Wettbewerbsteilnehmer in der Kategorie „Kurzfilm“ profitieren, freut uns jedes Jahr aufs Neue! Die ansteigende Zahl der Filmeinreichungen zu unseren jährlich wechselnden Wettbewerbsthemen zeigt die Wertigkeit und das starke Interesse der, bei uns teilweise auch noch sehr jungen, Nachwuchsfilmer zum Medium Film. Unsere bundesweite Kreativitätsförderung an dieser Stelle scheint auf fruchtbaren Boden zu fallen. Das ist einfach toll und begeistert mich.

Ich wünsche ein kreatives und gesundes „Netzwerktreffen“ für alle Beteiligten der bundesdeutschen Jugendfilmarbeit.

Melanie Schmergal


Gefördert vom

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend